Beginnen wir mit der Definition von Stress. In der Wissenschaft wird Stress heute als eine Reihe adaptiver Reaktionen auf ungünstige Faktoren verstanden, die bestimmte Körpersysteme belasten. Diese universelle, unspezifische Reaktion auf eine starke Belastung verläuft in verschiedenen Formen und Stadien. Stress lässt sich messen. Eine App für Smartphones kann dabei helfen. Unter https://antiage.click/de/welltory-de können Sie die Stresstest-App herunterladen und Ihr aktuelles Stresslevel messen.
Stressarten
Emotionale Stressreaktionen manifestieren sich unmittelbar und direkt in Form von Emotionen, sowohl positiven als auch negativen. Der Grad des Unbehagens wird durch die Wahrnehmung des Individuums bestimmt, dass die verfügbaren und zugänglichen Ressourcen für eine wirksame Reaktion nicht ausreichen.
Eustress wird durch positive Emotionen ausgelöst und mobilisiert den Körper effektiv.
Durch negative Emotionen verursachter Stress zerstört das Immunsystem, untergräbt die Gesundheit und führt zu Krankheiten. Wenn der Körper mit diesem negativen Zustand nicht zurechtkommt, ist er häufig verschiedenen Infektionen ausgesetzt. Ursachen für Stress sind unter anderem: die schwere Erkrankung eines geliebten Menschen, Scheidung, schwerwiegende Konflikte mit Angehörigen und Mitarbeitern, Krankheit, Verdauungs- und Schlafprobleme und andere.

Psychischer Stress wird in der Regel durch soziale Faktoren verursacht. Eine Person, die unter Stress leidet, ist ständig ängstlich, gereizt und lässt ihre Wut an anderen aus.
Phasen von Stress
In der ersten Mobilisierungsphase (https://antiage.click/de/stages-de) kommt es zu einem Energieschub, das Herz schlägt schneller und gleichmäßiger, die Atmung beschleunigt und wird flacher, der Blutdruck steigt, die Stresshormone Adrenalin und Cortisol werden in erhöhten Dosen ausgeschüttet.
In der zweiten Widerstandsphase schlägt der anfängliche Schock in Konzentration um, die Hormonproduktion bleibt über dem Normalwert, aber der Situation entsprechend. Der Körper befindet sich in einem Zustand erhöhter Wachsamkeit.
In der dritten Phase der Erschöpfung ermüdet der Körper durch den Stress, seine Ressourcen gehen zur Neige, die Schutzmechanismen des Immunsystems, des Nervensystems, des Herz-Kreislauf-Systems und anderer aktivierter Körpersysteme versagen nacheinander.
Ein Organismus, der regelmäßig Stressfaktoren ausgesetzt ist, ermüdet fast halb so schnell wie bei minimaler Belastung oder Ruhe. Durch anhaltenden und/oder intensiven Stress wird das Nervensystem erschöpft. In solchen Fällen werden Anxiolytika (Beruhigungsmittel) eingesetzt, um die Stressbelastung zu reduzieren. Bei chronischem Stress verschreibt der behandelnde Arzt nach einer Untersuchung die Dosierung und Dauer von Beruhigungsmitteln, Nootropika und Antidepressiva. Selbstmedikation ist mit Komplikationen verbunden und sollte daher vermieden werden. Außerdem sollte Stress weder durch Essen noch durch Alkohol ertränkt werden.